renosys-Erfolgskonzept: In 5 Schritten zum Nachfolger im Familienbetrieb

Eine Unternehmensnachfolge ist immer ein heißes Thema. Hier geht es nicht nur um den Unternehmenswert und eine Unterschrift auf dem Papier, sondern ein Handwerksbetrieb ist geprägt von Erfahrung, Tradition, Emotionen, Werten, Mitarbeitern, Kunden, innerbetrieblichen Prozessen und vielem mehr. Diese Mischung birgt viel Potenzial für Reibereien und Konflikte, sodass auch kleine und mittelständische Betriebe mit der Unternehmensnachfolge zu kämpfen haben. Noch komplizierter wird es bei einem Generationswechsel im Familienbetrieb, denn hier müssen Eltern und Kinder Hand in Hand zusammenarbeiten, um das Erbe und den Fortbestand des Handwerksbetriebs zu sichern. Dafür müssen viele Vorgaben erfüllt sein, die von keiner Seite als gegeben vorausgesetzt werden dürfen.

Reibungslose Firmenübernahme mit renosys 

Laut einer Nachfolgestudie von pwc Deutschland steht bei rund 27.000 Familienunternehmen pro Jahr ein Generationswechsel an. Dabei schaffen es nur 12 Prozent der Betriebe per Weitergabe innerhalb der Familie bis in die dritte Generation. Gerade mal 1 Prozent gelangt bis zur fünften Generation. Mit jeder Generation wächst die Anzahl der Familienmitglieder, die hierbei ein Wörtchen mitzureden haben. Und mit jeder Generation steigt zusätzlich der Druck auf die jüngsten Nachfolger, sich in ihre Rolle als spätere Führungskräfte einzufinden. Eine Unternehmensnachfolge innerhalb der Familie wird demnach immer komplizierter und konfliktreicher. Damit das Unternehmen trotzdem in der Familie bleibt, solltest Du Dir sowohl als Nachfolger als auch als aktueller Geschäftsführer Unterstützung von Experten und Beratern einholen. Viele Firmenübernahmen scheitern nicht zuletzt an rechtlichen und steuerlichen Belangen, die nicht rechtzeitig geklärt wurden. Als Franchise-System für Handwerksbetriebe bietet Dir renosys nicht nur umfangreiche Unterstützung für eine reibungslose Unternehmensnachfolge, sondern gleichzeitig alle Voraussetzungen für eine Modernisierung, Digitalisierung und Spezialisierung Deines Familienbetriebs. Hier ein kleiner Überblick über die 5 Schritte zum erfolgreichen Generationswechsel in Deinem Familienunternehmen. 

Alle Informationen rund um renosys – das Franchise-System für Handwerker: 

Das Geschäftsmodell für Handwerker, die sich auf Komplettrenovierungen spezialisieren 

1. Entscheidung für die Unternehmensnachfolge

Ganz am Anfang einer Unternehmensnachfolge steht die Entscheidung von Eltern und Kindern für die Firmenübergabe. Und diese solltest Du nicht erst treffen, wenn bereits der Notfall eintrifft und das Unternehmen ohne Führung dasteht. Besprecht in der Familie rechtzeitig die Zukunftspläne aller Beteiligten und entscheidet euch gemeinsam für das Fortbestehen des Handwerksbetriebs. Eine offene und ehrliche Kommunikation ist hier der Schlüssel zum Erfolg, damit keine falschen Erwartungen entstehen und später zu Konflikten führen. Am Ende sollten alle Familienmitglieder zufrieden sein und eine klare Rolle im Nachfolgeprozess haben. Dabei spielt auch die Altersvorsorge und finanzielle Absicherung der Eltern eine große Rolle. Am besten hältst Du alle wichtigen Punkte für den Ablauf der Unternehmensnachfolge schriftlich fest, dann ist jedes Familienmitglied auf dem gleichen Stand. Schon an diesem Punkt solltest Du die Option einer Franchise-Partnerschaft mit renosys in Betracht ziehen, denn dadurch kannst Du den Generationswechsel für alle Beteiligten deutlich vereinfachen und beschleunigen. 

2. Langfristige Planung führt zum Erfolg

So eine Unternehmensnachfolge mit Erfolg muss von langer Hand geplant werden – drei bis fünf Jahre Vorlaufzeit solltest Du schon einrechnen. In dieser Zeit arbeiten Eltern und Kinder im Unternehmen Hand in Hand zusammen und können gemeinsam die Nachfolge Schritt für Schritt vorbereiten. Dabei treten viele Fragen auf, die noch geklärt werden müssen, bevor die Kinder das Steuer übernehmen. Das betrifft rechtliche Vorbereitungen wie Vollmachten, Testament, Gesellschaftsverträge, Erbverträge und Eheverträge ebenso wie steuerliche Optimierungen, die Kommunikation gegenüber Mitarbeitern und Kunden, die Weitergabe von Wissen, Verantwortung und Insider-Know-how sowie die Einarbeitung in innerbetriebliche Prozesse. Auch hier kann renosys als Franchise-Partner helfen, indem gleichzeitig mit der Unternehmensnachfolge eine Modernisierung einhergeht und der Nachfolger die komplexen und veralteten Strukturen deutlich einfacher, effizienter und professioneller gestaltet – um den Handwerksbetrieb in Zukunft noch erfolgreicher zu machen. Für den Notfall sollten die Eltern während dieser Zeit immer einen Notfallkoffer für den Nachfolger griffbereit halten, in dem alle wichtigen Dokumente und Informationen gesammelt werden, um notfalls sofort den Handwerksbetrieb übergeben zu können. Falls diese Vorbereitung nicht getroffen ist, kann ein Generationswechsel trotz langfristiger Planung immer noch schief gehen. 

Weitere Tipps & Tricks von renosys für eine erfolgreiche Firmenübergabe findest Du hier:

renosys hilft bei der Unternehmensnachfolge

3. Bist Du bereit für die Übernahme?  

Bist Du als Nachfolger bereit, um die Verantwortung für den Familienbetrieb zu übernehmen? Ansonsten solltest Du rechtzeitig Deine Wissenslücken schließen und Dich entsprechend fortbilden. Manche Handwerker packen schon seit ihrer Jugend im Familienbetrieb mit an und kennen sich bestens darin aus. Andere Nachfolger wollten erst einmal was von der Welt sehen, haben eine ganz andere Berufsrichtung eingeschlagen und kommen nun zum elterlichen Betrieb zurück. Als neuer Geschäftsführer hast Du sicherlich eigene Pläne für das Unternehmen, willst es verbessern, vergrößern und digitalisieren. Doch auch hierfür brauchst Du Know-how und die richtigen Partner an Deiner Seite. Nutze Die Zeit vor der Firmenübergabe, um Dich weiterzubilden, Dich über neue Möglichkeiten zu informieren und Dich möglichst breit aufzustellen. Dabei helfen Dir die Schulungsangebote der renosys-Akademie rund um Unternehmensführung, Software, Buchhaltung und Marketing.    

4. Tradition + Innovation = Erfolg

Die Vision der Kinder steht oft in Konflikt mit den Traditionen der Eltern. Ein Geschäftsführer kurz vor Ruhestand drückt sich eher vor Innovationen und Digitalisierung und führt das Unternehmen nach dem Motto: „Hat bisher immer so funktioniert.“ Die Zusammenarbeit der Generationen vor der Unternehmensnachfolge ist in erster Linie eine Prüfung, ob Eltern und Kinder Kompromisse eingehen können. Denn nur wenn beide Seiten gleichberechtigt an der Nachfolge beteiligt sind, wird der Familienbetrieb auch weiterhin Erfolg haben. Für die Kinder heißt das: Das Vermächtnis der Eltern respektieren und die Werte bewahren. Für die Eltern heißt das: Neue Ideen und Wege zulassen und den Familienbetrieb Stück für Stück in die Hände der Kinder geben. Damit die Unternehmensnachfolge auch bei Kunden und Mitarbeitern akzeptiert wird – vor allem wenn damit Veränderungen und Innovationen einhergehen – ist eine klare Rollenverteilung notwendig, die gleichfalls offen kommuniziert wird. Wer hat zu welchem Zeitpunkt das Sagen und trägt dafür auch die Verantwortung? Gerade für Kinder, die im Handwerksbetrieb groß geworden sind und die Mitarbeiter bereits seit viele Jahren kennen, ist diese Abgrenzung notwendig. 

5. Jetzt ist Schluss!

Gerade in Familienbetrieben fällt der Abschied schwer, denn die Eltern haben viel Zeit, Schweiß und Nerven in das Unternehmen gesteckt. Ohne diese Aufgabe können sie sich ihr Leben oft gar nicht mehr vorstellen. Das macht es für die Kinder umso schwieriger, den Geschäftsführer-Posten auszufüllen. Auch dieser letzte Schritt der Unternehmensnachfolge muss von Anfang an klar geregelt sein: Wie lange sind die Eltern noch im Familienunternehmen tätig und ab wann müssen sie sich eine neue Lebensaufgabe suchen? Natürlich stehen sie ihren Kindern immer noch mit Rat und Tat zur Seite, aber sie müssen das Feld für die nächste Generation räumen, sonst werden ihre Kinder von Mitarbeitern und Kunden nicht ernst genommen. Und da hilft auch kein Jammern und Meckern mehr. Lieber sollten sie ihre Kinder bei den neuen Plänen so gut es geht unterstützen – oder sich zumindest ganz raushalten. 

Grafiken:

https://stock.adobe.com/de/images/hausbau-bauarbeiter-vor-ort-auf-der-baustelle/113474809 © goodluz