Die aktuellen Entwicklungen stellen uns alle vor eine noch nie dagewesene Situation. Ganz besonders stark trifft es Handwerksbetriebe, die von dieser Krise völlig unvorbereitet überrollt wurden. Für viele wird es schwierig, den gewohnten Betriebsablauf aufrecht zu erhalten. Um die aktuelle Situation möglichst positiv zu bewältigen geht es unter anderem um folgende Kerngedanken: 

  • Wie sich Kundenprofile und Zielgruppen in Krisenzeiten ändern bzw. erweitern. 
  • Wie Offline-Unternehmen ihre Verluste durch Digitalisierung verringern oder ausgleichen können. 
  • Best Practices für Homeoffice 
  • Darum sind die nächsten 2 Monate entscheidend, um die Corona-Krise als Chance zu sehen. 
  • Digitales Verkaufen als Ansatz, um voran zu kommen. 

 

Wir haben für Handwerks-Unternehmen einige wertvolle Tipps gebündelt, wie sie einen Weg durch die Krise finden können: 

1. Video-Beratung 

Nutzen Sie moderne Medien. Die Beratung eines Kunden muss nicht immer in den eigenen Geschäftsräumen oder in der Kunden-Wohnung stattfinden. Viele Smartphones, Tablets und Co. bieten von Haus aus die Möglichkeit zur Video-Telefonie. Damit lassen sich Beratungsgespräche genauso führen wie im persönlichen Kontakt. Der Vorteil dabei: weder Sie noch Ihr Kunde müssen das Haus verlassen.  

2. Virtuelle Ausstellung 

Ein besonders spannendes Thema ist die Erstellung einer virtuellen Ausstellung. Auf diese Weise kann Ihr Kunde von daheim aus durch Ihre Geschäftsräume “gehen”. Kameras mit einem 360-Grad-Winkel machen es möglich. Sie können so ganz einfach Ihre komplette Ausstellung digitalisieren.  

3. Posts und Blog-Beiträge 

Bleiben Sie für Ihre Kunden sichtbar. Regelmäßige Posts auf Facebook oder kurze Blogbeiträge sind dafür ideal. Am besten eignen sich hierfür Tipps und Tricks oder kleine Hilfestellungen. Dieses Plus an Service wird Ihren Kunden im Gedächtnis bleiben. 

4. Online Termin-Vereinbarung 

Mit kleinen Tools auf Ihrer Homepage können Sie Beratungstermine bequem vom Kunden aussuchen lassen. Ein Online-Kalender mit Buchungsfunktion macht es möglich. Durch die permanente Verfügbarkeit sind Sie somit unabhängig von Öffnungs- oder Telefonzeiten. So geht Ihnen kein möglicher Auftrag aufgrund eines verpassten Anrufs mehr “durch die Lappen”. 

5. Online Preis-Rechner 

Viele Kunden haben oft nur banale Preisanfragen. Diese können Sie durch einfache Online-Konfiguratoren, Preisrechner oder einen simplen Online-Shop bedienen. Ihre Kunden können so auf einfachstem Weg erfahren, was zum Beispiel eine Badrenovierung kostet, oder was sie für das Verlegen von Terrassenplatten einkalkulieren müssen. 

6. Online Präsentationen 

Erstellen Sie personalisierte Angebots- und Verkaufspräsentationen. Im Idealfall gehen Sie diese mit Ihrem Kunden live online durch. So können Sie auf auftretende Fragen gleich reagieren und Unklarheiten beseitigen. 

7. Hinweis für Kunden auf Homepage 

Wenn Sie Online-Services anbieten, sollten Sie dies auch publik machen. Platzieren Sie auf Ihrer Homepage entsprechende Hinweise, wie Sie für Ihre Kunden da sind, auch wenn kein persönlicher Kontakt stattfinden kann. 

8. Online Planer 

Für viele Bereiche der Baubranche bieten Softwarehersteller Online-Planer an. Diese können Sie häufig sehr einfach auf Ihrer Homepage platzieren. Ein Interessent kann so zum Beispiel seine Vorstellung von seinem neuen Bad selbst erstellen. Anhand der so gefertigten Zeichnung des möglichen Kunden können Sie direkt einen Auftrag generieren. 

9. Planungsaufträge 

Möglicherweise können im Moment keine Aufträge beim Kunden ausgeführt werden. Das bedeutet aber nicht, dass diese nicht angebahnt und vorbereitet werden können. Fast jede Baumaßnahme erfordert eine entsprechende Planung. Nutzen Sie die Chance jetzt, um auch zukünftig Planungs- und Dienstleistungsaufträge zu generieren. In diesem Moment spielt es keine Rolle, ob Sie den Auftrag im Anschluss auch erhalten. Durch den Verkauf von Planungsdienstleistungen können Sie auch in auftragsschwachen Zeiten Umsätze generieren! 

10. Homeoffice für Mitarbeiter 

Für einige Mitarbeiter im Unternehmen, bietet es sich eventuell an, ein Arbeitsmodell zu erarbeiten, dass es ermöglich Bürotätigkeiten auch von daheim aus zu erledigen. Ein solches Homeoffice ist ganz besonders jetzt natürlich von großem Vorteil. Jedoch kann dieses Modell auch später fortgeführt werden. Eine prozentuale Verteilung, z.B. von 60 zu 40 % bietet ein ausgewogenes Verhältnis von Tätigkeit vor Ort und dem Homeoffice. 

Über die Einrichtung einer gesicherten Verbindung – VPN genannt – können Ihre Mitarbeiter sogar auf das Firmennetzwerk zugreifen. Es entsteht als kein Verlust von Daten oder erhöhter Aufwand. Meetings und Besprechungen können einfach als Video-Konferenz abgehalten werden. 

Mit solchen und weiteren Tipps unter dem Motto “Wir helfen dem Bau-Handwerk durch die Krise” möchten wir ab sofort häufiger für Sie da sein. Immer häufiger erreichen uns Hilferufe von Unternehmern, die die Pause durch Corona für die Digitalisierung ihres Geschäfts nutzen möchten und müssen. 

Sollten Sie zu dem einen oder anderen Tipp noch Fragen haben stehen wir unter info@renosys.de gerne für Sie zur Verfügung. 

Ein erster Schritt in Richtung Digitalisierung ist der kostenlose Online-Videokurs, den Sie bei einer Registrierung auf unserem Handwerker-Portal handwerker-renovieren.de erhalten. In diesem Einführungskurs konzentrieren wir uns auf Grundlagen im modernen Marketing und geben Handwerken Hilfestellung und Vorlagen an die Hand, wie sie sich im Internet besser sichtbar machen.